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You're already gone

Und wenn Winde aufkommen, dann dreh' ich mich wieder um. Ich blicke jedes Mal zurück, wenn mich eine Böe straucheln lässt. Es klappt nicht, es zu beenden. Es klebt an mir wie mein Herzblut an Deinen Händen und Deinen Lippen. Wie schön sie doch sind. Und ich ließ Dich hinter mir, weit weit hinter mir. Aber ein Zweifel lässt mich innehalten, sei er noch so klein, denn sobald ich zweifle werden meine Ohren spitz und ich kann Dich pfeifen hören. Dann kann ich sogar am Horizont erkennen wie Du Deine Arme ausbreitest, bereit, mich zu erwürgen, sollte ich nicht mehr aufpassen, wo ich hintrete. Bereit, mir mein Genick zu brechen, als wäre es ein Strohhalm, es in Deinen wohlbekannten Händen zu Staub zu zerreiben. Und ich weiß, dass Du den Sternenstaub fliegen lassen würdest, getragen von meinen Zweifeln, die den Wind reiten, direkt in meine Augen und dann kann ich endlich sagen: "Nein, ich weine nicht, ich hab nur was im Auge."
9.5.07 20:13
 


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